Origins

Ägyptische Biene

Code: E

Notes:
Apis m. lamarckii - Egyptian honey bee - Die Ägyptische Biene ist eine Unterart der Honigbiene, die im Niltal in Ägypten und dem Sudan heimisch ist. Sie wurde nach Jean-Baptiste Lamarck benannt. Ein veralteter Name ist Apis fasciata.

Alis Sword Bee

Code: AS

Notes:
Alis Sword bee, South Turkey nomade-combination Es handelt sich hier um einen durch den Züchter gegebenen Namen. Die eigentliche Art ist Apis mellifera anatolica. Vorkommen/Verbreitungsgebiet: Gebiete um Sinop, Bayburt, Cankiri, insbesondere im Pontischen Gebirge am Südrand des schwarzen Meeres (pontische anatolica) aber auch in der Gegend um Kilikien (heute der östliche Teil der türkischen Mittelmeerregion), sowie nördlich der arabischen Wüste zwischen Taurusgebirge und Mittelmeer. Grund für das vom Züchter verteilte Kürzel: Anfänglich war die AS eine sehr abwehrbereite Biene (auch gegen Imker), deren Säbelrasseln beim Öffnen der Beute unüberhörbar war. Das brachte ihr den Beinamen „Alis Schwertbiene“ ein.

Anatolika mix

Code: Amix

Anatolische Honigbiene

Code: A

Notes:
Apis m. anatoliaca - Anatolian honey bee - Die Anatolische Honigbiene (Apis mellifera anatoliaca; auch A. m. anatolica) ist eine in Anatolien heimische Unterart der westlichen Honigbienen. Sie ist auf der anatolischen Halbinsel (Türkei) verbreitet, deren größter Teil von ihr besiedelt wird. Vorkommen: Gebiete um Sinop, Bayburt, Cankiri, insbesondere im Pontischen Gebirge am Südrand des Schwarzen Meeres (pontische anatolica), aber auch in der Gegend um Kilikien (heute der östliche Teil der türkischen Mittelmeerregion), sowie nördlich der arabischen Wüste zwischen Taurusgebirge und Mittelmeer.

Apis Mellifera Mellifera

Code: F

Notes:
Erstmals benutzt von Bruder Adam für die dunkle französische Biene.

Apis Mellifera Mellifera Mix

Code: Fmix

Notes:
Erstmals benutzt von Bruder Adam für die dunkle französische Biene.

Apis mellifera simensis

Code: SM

Notes:
SM von Keld Brandstrup = Apis mellifera simensis aus Äthiopien

Arabische Biene

Code: J

Notes:
Apis m. jemenitica - nubica is a junior synonym - Die Arabische Biene ist eine Unterart der Honigbiene der südlichen arabischen Halbinsel, südlich der Sahara, dem Sudan und Somalia. Sie wird aufgrund morphologischer Untersuchungen von Friedrich Ruttner zur Gruppe der Bienen des tropischen Afrikas gezählt.

Armenische Biene

Code: Z

Notes:
Apis m. armeniaca - armeniaca is a junior synonym - Die Armenische Biene ist eine ursprünglich in Armenien heimische Unterart der Westlichen Honigbienen. Ein veralteter Name ist Apis mellifera remipes.

AT

Code: AT

Notes:
Wildfang aus dem Altaigebirge2020 der Apis melifera

Athos Biene

Code: T

Notes:
- Athos honey bee - Die Makedonische Biene (Apis mellifera macedonica, auch Mazedonische Biene) ist eine Unterart der Honigbiene aus Nordgriechenland (u. a. Athos) und der östlichen Balkanhalbinsel. Sie wurde erst im Jahr 1988 als eigenständige Unterart innerhalb der Carnicagruppe anerkannt, was in den letzten Jahren auch durch entsprechende genetische Untersuchungen bestätigt wurde.

BA

Code: BA

Notes:
von Bruder Adam direkt übernommen (taucht bei PJ auf)

BN

Code: BN

Notes:
Unbekannte Herkunft von Paul Jungels. Einzig bekanntes: imq .81 - Bert x Nengel

Buckfast

Code: B

Notes:
Die Buckfastbiene ist aus der Kreuzungszucht verschiedenen Unterarten der Honigbiene entstanden. Karl Kehrle (Bruder Adam) begann 1916 als Imker im englischen Benediktinerkloster Buckfast Abbey. Später wandte Kehrle konventionelle Inzucht, züchterische Kreuzung und Selektion an, um bestimmte Eigenschaften (z. B. Sammeltrieb, Sanftmut etc.) zu stärken und andere (z. B. Schwarmtrieb) zu reduzieren.

Buckfast Mix

Code: Bmix

Notes:
Die Buckfastbiene ist aus der Kreuzungszucht verschiedenen Unterarten der Honigbiene entstanden. Karl Kehrle (Bruder Adam) begann 1916 als Imker im englischen Benediktinerkloster Buckfast Abbey. Später wandte Kehrle konventionelle Inzucht, züchterische Kreuzung und Selektion an, um bestimmte Eigenschaften (z. B. Sammeltrieb, Sanftmut etc.) zu stärken und andere (z. B. Schwarmtrieb) zu reduzieren.

Buckfast Original

Code: BO

Notes:
Von BA direkt an Züchter übergebene Königinnen. Haben dann z.B: bei BA die Nummer B26(BA), die Tochter die übergeben wurde dann die BO26(TR)

BW

Code: BW

Notes:
Unbekannte Herkunft. Einzig bekanntes u.a.: .81 – Buckfast × Weaver

Carnica Peschetz

Code: CA

Notes:
Hierbei handelt es sich um die Bezeichnung für eine Peschetz Carnica (german origin)

Cc

Code: Cc

Notes:
Fälschlicher Weise für die Kaukasische Biene "K" genutzt.

Cecropia Macedonica

Code: D

Notes:
Apis m. Cecropia - Combination Cecropia - Macedonica - Die Südgriechische Biene ist eine Unterart der Honigbiene aus dem südlichen Griechenland. Sie kommt auch auf den Ägäischen Inseln vor.

Cretan combination

Code: KR

Notes:
Apis mellifera adami - Cretan combination - Auf Kreta leben die kretische Biene, die für ihre friedliche Natur und extreme Schwarmfreude bekannt ist, und eine lange Imkertradition hat

Dunkle Europäische Biene

Code: N

Notes:
Apis m. mellifera - German honey bee - Die Dunkle Europäische Biene (Apis mellifera mellifera), auch Dunkle Biene genannt, ist eine natürlich entstandene Unterart der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera). Sie ist die einzige auf der Alpennordseite ursprünglich einheimische Honigbiene und der Urtyp aller Honigbienen

Elgon Biene

Code: EL

Notes:
- Elgon honey bee - Benutzt für eine Unterart der Monticola, die ursprünglich vom Berg Elgon in Afrika stammt.

Erik Österlund

Code: EO

Notes:
Das Kürzel steht für den Züchter Erik Österlund und wurde fälschlicher Weise als Bienenherkunft genutzt

Graaff-Reinet

Code: GR

Notes:
Diese Bezeichnung ist keiner speziellen Unterart zugeordnet. Sondern es ist eine Herkunftsbezeichnung eines Importes aus dem Gebiet um die Südafrikanische Stadt Graaff-Reinet, die auf einem Hochplateau, in Zentral Südafrika liegt.

Ho_Wi

Code: HW

Notes:
Südafrika Herkunft. Horst Preissl & Johannes Neuburger

Kärntner Biene

Code: C

Notes:
Apis m. carnica - Carniolan honey bee - Die Kärntner Biene, auf verschiedene Regionen bezogen auch Krainer Biene, Niederösterreichische Biene, Banater Biene, Karpatenbiene oder Karstbiene genannt, ist eine natürlich entstandene Unterart der Westlichen Honigbiene.

Karpatische Biene

Code: KA

Notes:
Apis m. Carpatica - Combination Carpatica - Bei der Karpatischen Biene handelt es sich um eine Lokalform der Carnica. In Westrumänien, grenzwertig mit Ungarn und Serbien bis zum Carpaten Gebirge ( Mittle-Nord-West Rumanien-Transilvanien) hat sich die Carnica mit der Ligustica vermischt. Deshalb sieht man bei Bienen aus diesen Regionen u.a. gelbe Ringe. In Süd- und Ost- Rumänien (bei Valachia und Moldavien) hat sich die Karpatische Biene mehr mit Macedonica vermischt.

Kaukasische Biene

Code: K

Notes:
Apis m. caucasia - Caucasian honey bee - Die kaukasische Honigbiene stammt aus den hohen Tälern des Zentralkaukasus. Georgien ist die „zentrale Heimat“ der Unterart, obwohl die Biene auch in der Osttürkei, Armenien und Aserbaidschan zu finden sind.

Keld Brandstrup Züchterkürzel

Code: KB

Notes:
Die Bezeichnung steht für das Züchterkürzel "KB", Keld Brandstrup aus DK und wurde infolge seiner Pedigree Schreibweise fälschlicherweise als Bienenrasse verwendet. Bspl.: KB141 = .92 - KB390 nex KB131 Neue Schreibweise B141(KB)92 = .92 - B390(KB)90 nex B131(KB)87

Landbiene

Code: LB

Notes:
Als Landbienen wird hier der unbekannte mix aus allen Bienenunterarten bezeichnet, die sich an jedem Ort einstellt, als mix aller Drohnen im Umfeld eines jedes Bienenstandes.

Landbiene Mix

Code: LBmix

Notes:
Als Landbienen wird hier der unbekannte mix aus allen Bienenunterarten bezeichnet, die sich an jedem Ort einstellt, als mix aller Drohnen im Umfeld eines jedes Bienenstandes.

Ligustica

Code: L

Notes:
Apis m. ligustica - Italian honey bee - Die Italienische Biene (Apis mellifera ligustica, auch: Italiener-Biene) ist eine natürlich entstandene Rasse (Unterart) der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera).

Ligustica (Cordovan)

Code: CD

Notes:
- Cordovan - Die Cordovan-Biene ist eine farbliche Besonderheit der Honigbiene, die primär bei der Italienischen Biene oder Buckfast-Züchtungen auftritt. Ihre auffällige rot-braune bis lederfarbene Färbung entsteht durch ein rezessives Gen, welches sämtliche schwarzen Pigmente auf dem Chitinpanzer unterdrückt. Abgesehen von diesem außergewöhnlichen Aussehen gleicht ihr sanftmütiges Verhalten dem herkömmlicher Völker derselben Rasse. In der Imkerei und Wissenschaft wird dieser Farbschlag besonders geschätzt, um Verpaarungen auf Belegstellen durch die markante Optik der Nachkommen präzise nachzuvollziehen.

Ligustica USA

Code: LS

Notes:
Ligustica als Reimport der amerikanischen Zuchtlinien. Die LS ist eine Ligustica Unterart, die über viele Jahre in Amerika Züchterich behandelt wurde und stark von der Original ligustica Italien Abweicht.

Macedonian (Carpathian)

Code: CP

Notes:
Carpathian honey bee Die Karpaten-Honigbiene gilt als eine Variante oder ein „Ökotyp“ von Carniolan-Honigbienen, die in der Karpatenkette beheimatet sind und einen Bogen wie ein Fragezeichen in Polen, der Slowakei, der Westukraine und Rumänien bilden. Auch bekannt als die Berghonigbiene (oder rumänische Honigbiene, wo sich die Berge nach Süden nach Rumänien erstrecken) sind Karpatenbienen für ihr „außergewöhnlich mildes Verhalten“ bekannt.

Makedonische Biene

Code: MA

Notes:
Apis m. macedonica - Macedonian honey bee - Die Makedonische Biene (Apis mellifera macedonica, auch Mazedonische Biene) ist eine Unterart der Honigbiene aus Nordgriechenland (u. a. Athos) und der östlichen Balkanhalbinsel. Sie wurde erst im Jahr 1988 als eigenständige Unterart innerhalb der Carnicagruppe anerkannt, was in den letzten Jahren auch durch entsprechende genetische Untersuchungen bestätigt wurde.

Margret's hive

Code: MG

Notes:
Biologisch unbekannte Rasse, wahrscheinlich ein Import aus Südafrika

Mix

Code: mix

Monticola

Code: M

Notes:
Apis m. monticola - East African mountain honey bee - Die Ostafrikanische Bergbiene (Apis mellifera monticola Smith, 1849) ist eine der Rassen der Westlichen Honigbiene. Sie zählt zu den Bienen des tropischen Afrikas, die in der Vergangenheit einer einzigen weitgefassten Rasse zugeordnet war, die Apis mellifera adansonii genannt wurde. Spätere Analysen zeigten jedoch, dass die afrikanischen Bienen dieser großen Region untereinander stärkere Unterschiede aufweisen, die als Rassen oder Unterarten gegeneinander differenziert werden können.

Monticola Mix

Code: Mmix

Notes:
Apis m. monticola - East African mountain honey bee - Die Ostafrikanische Bergbiene (Apis mellifera monticola Smith, 1849) ist eine der Rassen der Westlichen Honigbiene. Sie zählt zu den Bienen des tropischen Afrikas, die in der Vergangenheit einer einzigen weitgefassten Rasse zugeordnet war, die Apis mellifera adansonii genannt wurde. Spätere Analysen zeigten jedoch, dass die afrikanischen Bienen dieser großen Region untereinander stärkere Unterschiede aufweisen, die als Rassen oder Unterarten gegeneinander differenziert werden können.

NO

Code: NO

Notes:
"NO" steht für die Hausnummer, engl. NO in dem der ursprüngliche Schwarm gefangen wurde.

Old Lady

Code: OL

Persische Biene

Code: I

Notes:
Apis m. meda - Persian honey bee - Die Persische Biene ist eine ursprünglich im Iran, im irakischen Bergland und im Südosten Anatoliens heimische Unterart der Westlichen Honigbienen. Ihr Vorkommen/Verbreitungsgebiet: Hochland von Iran, größte Vorkommen in West-Aserbaidschan südlich von Täbris mit der Provinzhauptstadt Takab, aber auch in den Messopota-Gebirgsregionen von Älborz und der Region Massändäran am Südrand des Kaspischen Meeres, Gebirge Kordestan und Lorestan sowie die Region Nord-Khorasan. Entwicklung: gute Frühjahrsentwicklung, rasche Volksentwicklung Schwarmtrieb: eher stark Honigleistung: gut, stark von Region und Tracht abhängig Wabensitz: eher unruhig Sanftmut: eher stechlustig, ausgeprägter Verteidigungstrieb Propolis: starkes Kittharzverhalten Überwinterung: gut, auch für kalte Gebirgslagen geeignet Klima: sehr gute Anpassung an Hitze, Trockenheit und starke Temperaturschwankungen Brutverhalten: ausgeprägte Brutentwicklung bei günstigen Bedingungen Volksstärke: mittel bis stark Besonderheit: robuste, anpassungsfähige Biene mit ausgeprägtem Verteidigungs- und Propolisverhalten Die Punkte starker Schwarmtrieb, intensives Propolisverhalten und ausgeprägte Verteidigungsbereitschaft sind für meda besonders charakteristisch. Ruttner et al. beschrieben sie zudem als sehr gelbe, mittelgroße Biene, die äußerlich der Ligustica ähnelt.

Pool

Code: Pool

Notes:
Pool Besamung Jürgen Brauße

PoolB

Code: PoolB

Notes:
Pool Besamung Jürgen Brauße

Primorski

Code: P

Notes:
- Far eastern russian honey bee - Die Primorski-Biene stammt ursprünglich aus der russischen Region Primorje, einer weiten Landschaft an der pazifischen Küstenregion nahe Wladiwostok. In diesem ostsibirischen Gebiet gab es vor der menschlichen Besiedlung keine westlichen Honigbienen. Erst russische Siedler brachten im 19. Jahrhundert europäische Bienenvölker in diese Region, wo sie auf die dort heimische Östliche Honigbiene (Apis cerana) trafen. Da die Östliche Honigbiene der ursprüngliche Wirt der Varroamilbe ist, sprang der Parasit schnell auf die neu importierten Völker über. Über ein Jahrhundert lang überlebten diese Bienen in der harten, sibirischen Natur ohne jegliche chemische Behandlung durch den Menschen. Durch diese gnadenlose natürliche Auslese entwickelte die Primorski-Biene eine weltweit einzigartige, genetisch verankerte Widerstandskraft gegen die Varroamilbe. Im Jahr 1993 wurde der US-amerikanische Bienenforscher Thomas Rinderer auf diese Population aufmerksam. Er erkannte das enorme Potenzial für die weltweite Imkerbranche, importierte die Tiere in die USA und begründete dort das offizielle Zuchtprogramm der „Russian Honey Bee“. Um das Jahr 2000 gelangten die ersten Königinnen schließlich nach Deutschland, wo sie seitdem intensiv erforscht und in moderne Zuchtlinien wie die Buckfastbiene eingekreuzt werden.

PT

Code: PT

Notes:
Kombination u.a. bei Horst Preissl & Johannes Neuburger PT steht für einen Landwirt in Südafrika; Peter van Tondra. Ursprungsmaterial stammt aus einer Beute hinter einer Scheune des Landwirtes.

PTmix - Ursprung Drohnen

Code: PTmix

Rifbiene

Code: R

Notes:
Apis m. major - Moroccan Rif mountain - - Die Apis mellifera major (Rifbiene) ist eine seltene, im marokkanischen Rif-Gebirge beheimatete Unterart der Westlichen Honigbiene. Sie wurde erst 1974 entdeckt und gilt evolutionär als faszinierendes Bindeglied zwischen den europäischen und afrikanischen Bienenlinien. Ihr auffälligstes Merkmal ist ihre außergewöhnliche Körpergröße: Sie ist die größte bekannte Biene der afrikanischen Linie, übertrifft morphologisch sogar die Dunkle Biene (A. m. mellifera) und besitzt einen mit über 7 Millimetern extrem langen Rüssel. Genetisch hat sie sich als lokaler Ökotyp perfekt an das kühlere, feuchtere und regenreiche Klima der nordmarokkanischen Gebirgsregion angepasst. Optisch ist sie fast tiefschwarz gefärbt und unterscheidet sich deutlich von der südlicheren, hellen Saharabiene sowie morphometrisch von der benachbarten Tellbiene

Saharan

Code: S

Notes:
Apis m. sahariensis - Saharan honey bee - - Die Apis mellifera sahariensis (Saharabiene) ist eine seltene, faszinierende Unterart der Honigbiene in Nordafrika, die in den isolierten Oasenregionen südlich des Atlasgebirges in Marokko und Algerien beheimatet ist. Optisch unterscheidet sie sich deutlich von ihrer dunklen Nachbarrasse, der Apis mellifera intermissa, durch eine auffallend hellere, rötlich-gelbe bis lederfarbene Behaarung und Chitinzeichnung. Sie hat sich perfekt an die karge Flora der Sahara angepasst, insbesondere an die Blüte der Echten Dattelpalme, und besitzt eine phänomenale Flugkraft, mit der sie mühelos weite Distanzen von bis zu zehn Kilometern überwinden kann, um isolierte Futterquellen oder Wasser zu erreichen. Im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen Bienenrassen gilt die reine Saharabiene als erstaunlich sanftmütig, zeichnet sich durch einen sehr sparsamen Futterverbrauch, ein ausgeprägtes Putzverhalten gegen Krankheiten sowie eine immense Toleranz gegenüber extremen Temperaturschwankungen von Frostnächten bis hin zu über 50 °C aus. Wegen dieser wertvollen Überlebenseigenschaften und ihrer extremen Vitalität wurde sie in der Vergangenheit unter anderem von Bruder Adam in die europäische Buckfast-Zucht eingekreuzt.

SHmix

Code: SHmix

Sizilianische Biene

Code: Si

Notes:
Apis m. siciliana - sicula is a junior synonym - Die Sizilianische Biene ist eine der Rassen der Westlichen Honigbiene. Sie wird fälschlich auch Apis mellifera sicula genannt. Die Apis mellifera siciliana (Sizilianische Biene, fälschlicherweise oft Ape nera sicula) ist eine auf Sizilien endemische, fast tiefschwarze Unterart der Honigbiene. Genetisch gehört sie zur afrikanischen Linie und ist perfekt an das extreme mediterrane Klima angepasst, weshalb sie selbst bei über 40 °C sammelt und im Winter oft ohne Pause durchbrütet. Die reine Rasse gilt als überraschend sanftmütig, zeichnet sich durch ein starkes Putzverhalten mit hoher Varroatoleranz aus, neigt jedoch zu ausgeprägter Schwarmlust. Nachdem sie durch Einkreuzungen fast ausgestorben war, wird ihre reine Genetik heute auf sizilianischen Inseln wie Ustica streng geschützt und gezüchtet.

SO

Code: SO

Notes:
Kombination bei Thomas Rüppel zwischen Sahariensis und Buckfast

Südgriechische Biene

Code: G

Notes:
Apis m. cecropia - Greek honey bee - - Die Apis mellifera cecropia (Südgriechische Biene) ist eine im südlichen Griechenland und auf den Ägäischen Inseln beheimatete Unterart der Westlichen Honigbiene. Sie gehört genetisch zur Gruppe der mediterranen Bienen und weist morphologisch eine große Ähnlichkeit mit der Italienischen Biene (Apis mellifera ligustica) auf, ist farblich jedoch oft dunkler geprägt. Zu ihren größten Stärken in ihrem Ursprungsgebiet zählen eine extrem ausgeprägte Sanftmut, ein ruhiger Sitz auf den Waben und eine sehr geringe Schwarmneigung. Cecropia-Königinnen sind überaus brutfreudig, was im zeitigen Frühjahr zu einer explosionsartigen Volksentwicklung führt und die Völker hervorragend auf die intensiven mediterranen Sommertrachten vorbereitet. Zudem besitzt sie eine exzellente Flugfähigkeit bei kühleren Temperaturen, einen starken Orientierungssinn sowie ein ausgeprägtes Putzverhalten. Da sie perfekt an das warme, mediterrane Klima angepasst ist, verträgt sie nasskalte, nordeuropäische Winter schlecht. Aus diesem Grund sowie wegen einer starken Aggressivität bei Fehlkreuzungen (insbesondere mit der Dunklen Biene A. m. mellifera) wird sie außerhalb ihrer Heimat kaum in Reinzucht gehalten.

Syrian honey bee

Code: SY

Notes:
Apis m. syriaca - Syrian honey bee - Es wird angenommen, dass Apis mellifera syriaca über Verhaltensanpassungen verfügt, die ihr helfen, Angriffe der Orientalischen Hornisse (Vespa orientalis) sowie des Bienenfressers (Merops orientalis) zu überstehen. Dabei verbleiben die Bienen zur Verringerung des Prädationsrisikos häufig innerhalb des Stocks. Zudem wurden Kolonien dieser Unterart im Vergleich zu Kolonien der Italienischen Honigbiene (Apis mellifera ligustica) im selben Gebiet häufig als frei vom Pollenkäfer Cryptophagus hexagonalis beschrieben.

Tell bee

Code: TE

Notes:
Apis m. intermissa - Moroccan to Lybian coast - Die Apis mellifera intermissa ist eine extrem anpassungsfähige, dunkle Honigbienenrasse, die entlang der nordafrikanischen Küste von Marokko bis nach Libyen heimisch ist. Sie zeichnet sich durch einen fast vollständig schwarzen Chitinpanzer aus und ist perfekt auf das raue, unberechenbare Wüsten- und Mittelmeerklima mit seinen extremen Hitzeperioden und plötzlichen Dürren eingestellt. Diese Biene reagiert sehr dynamisch auf das wechselhafte Nahrungsangebot, indem sie ihre Brutaktivität bei Trachtmangel sofort drastisch reduziert und bei Regen explosionsartig hochfährt. In der Imkerei gilt sie als sehr verteidigungsbereit, schwarmfreudig und zeigt ein ausgeprägtes Putzverhalten, weshalb sie eine hohe natürliche Toleranz gegenüber Brutkrankheiten besitzt.

TO

Code: TO

Notes:
Kombination bei Thomas Rüppel zwischen Athos Biene und Buckfast

Ukrainian

Code: US

Notes:
Apis m. sossimai - Ukrainian honey bee -Die Apis mellifera sossimai (oft als Ukrainische Steppenbiene bezeichnet) ist eine Honigbienen-Unterart, deren Verbreitungsgebiet sich von der zentralen und westlichen Ukraine bis hin zum nördlichen Kaukasus erstreckt. Genetische Untersuchungen zeigen, dass sie eng mit der mazedonischen Biene (Apis mellifera macedonica) verwandt ist und taxonomisch oft als deren regionaler Ökotyp eingestuft wird. Diese Biene zeichnet sich durch eine hervorragende Anpassung an das kontinentale Steppenklima aus. Sie gilt als extrem winterhart, fliegt auch bei kühleren Temperaturen zuverlässig aus und nutzt die kurzen, intensiven Sommertrachten der Steppenregionen optimal aus. Imker schätzen sie zudem für ihre relative Sanftmut, ihre ausgeprägte Vitalität und eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber lokalen Brutkrankheiten.

W - american ligustica

Code: W

Notes:
pure American-Italian (ami) Wilbanks - Die pure American-Italian Wilbanks (oft abgekürzt als ami für American-Italian) ist ein renommierter Zuchtstamm der Italienischen Biene (Apis mellifera ligustica), der seit über 75 Jahren von der traditionsreichen Großimkerfamilie Wilbanks Apiaries in Georgia, USA, selektiert wird. Sie verkörpert den klassischen Typ der amerikanischen Ligustica und zeichnet sich durch eine auffallend helle, goldgelbe Färbung sowie eine enorme Brutleistung aus, die im Frühjahr zu einer rasanten Volksentwicklung führt. Moderne Selektionslinien dieses Stammes werden gezielt mit Varroa-resistenten Genen gekreuzt (wie der VSH Pol-Line 2.2), um die typische Sanftmut und die exzellente Honigproduktion der klassischen Italienerbiene mit einer hohen natürlichen Widerstandskraft gegen die Varroamilbe zu kombinieren. Durch ihre Langlebigkeit der Königinnen und ihren extremen Sammeleifer ist diese Linie sowohl bei Erwerbsimkern als auch bei Hobbybienenhaltern in den USA ein absoluter Standard für produktive Wirtschaftsvölker.

Zyprische Biene

Code: CY

Notes:
Apis m. cypria - Cyprus honey bee - - Die Apis mellifera cypria (Zyprische Biene) ist eine auf Zypern endemische Unterart der Honigbiene, die genetisch zur orientalischen Gruppe gehört. Sie ist optisch auffallend hell gefärbt, besitzt leuchtend gelbe Ringe auf dem Hinterleib und ist perfekt an das heiße, trockene Mittelmeerklima ihrer Heimatinsel angepasst. Diese Biene gilt als extrem vital, sehr brutfreudig und besitzt eine herausragende Widerstandskraft gegen Hitze sowie ein ausgeprägtes Putzverhalten gegen Krankheiten. Berühmt und berüchtigt ist sie jedoch für ihr außergewöhnlich starkes Verteidigungsverhalten: Um sich effektiv gegen räuberische Hornissen wie die Orient-Hornisse zu wehren, reagiert sie extrem aggressiv auf Störungen, weshalb sie außerhalb Zyperns in der modernen Imkerei kaum verbreitet ist.